Branche Handel

IT für Handel und Großhandel: Bestellungen, die von selbst durchlaufen

Bestellungen kommen per Telefon, E-Mail, Fax und Online-Shop. Wir verbinden Kanäle, Warenwirtschaft und Buchhaltung, damit Ihr Innendienst verkauft statt abtippt.

Verkaufsraum eines Fachhandels mit Warenregalen
Handelsalltag

Die Systeme hinter einem Handelsbetrieb

Zentral ist die Warenwirtschaft: Artikel, Preise, Bestände, Aufträge, Lieferscheine und Rechnungen. Viele Großhändler betreiben zusätzlich einen B2B-Shop, einige verkaufen über Marktplätze. Der Außendienst pflegt Besuche und Angebote im CRM oder in eigenen Listen, der Innendienst nimmt Bestellungen am Telefon an, und die Buchhaltung geht an DATEV.

Mit der E-Rechnungspflicht ändert sich der Rechnungsweg zwischen Unternehmen: Seit 2025 müssen Sie E-Rechnungen empfangen können, ab 2027 bzw. 2028 auch ausstellen. Die Übergangsregeln erklärt unser Ratgeber zur E-Rechnung.

Engpässe

Wo im Handel Zeit liegen bleibt

Bestellungen doppelt erfasst

Shop-Bestellungen und E-Mail-Aufträge werden im Innendienst ein zweites Mal in die Warenwirtschaft getippt.

Außendienst ohne aktuelle Daten

Beim Kundenbesuch fehlen offene Aufträge, Umsätze und letzte Reklamationen.

Fax lebt noch

Ein Teil der Stammkunden bestellt per Fax. Das Gerät steht im Flur, die Bestellung liegt im Papierstapel.

Export für die Buchhaltung

Einmal im Monat werden Rechnungen exportiert, kontrolliert und an die Kanzlei geschickt.

Was hilft

Leistungen für Handel und Großhandel

Shop und Warenwirtschaft verbunden

Eine Schnittstelle überträgt Bestellungen, Bestände und Versandstatus automatisch.

CRM für den Außendienst

Eine CRM-Einführung zeigt beim Besuch Umsätze, offene Angebote und Notizen, auch auf dem Tablet.

Rechnungen an DATEV

Die DATEV-Schnittstelle übergibt Ausgangsrechnungen und Debitoren regelmäßig, ohne Monatsexport.

Fax als PDF

Mit der Cloud-Telefonie kommen Faxe als PDF ins Postfach, wo sie weiterverarbeitet werden können.

Kunde beim Anruf erkannt

Über TAPI öffnet sich bei der Bestellung per Telefon direkt das Kundenkonto.

Abläufe automatisieren

Mit Power Automate werden wiederkehrende Bestell-E-Mails ausgelesen und als Auftrag vorbereitet.

Beispiel

So könnte das bei Ihnen aussehen

Ein ausgedachter Ablauf bei einem technischen Großhändler mit Shop und Außendienst. Kein Kundenprojekt.

  1. Bestellung im B2B-Shop

    Ein Installateur bestellt am Abend im Shop. Der Auftrag steht am nächsten Morgen schon in der Warenwirtschaft.

  2. Rückfrage am Telefon

    Er ruft wegen eines Liefertermins an. Der Innendienst sieht beim Klingeln sein Kundenkonto und den Auftrag.

  3. Besuch des Außendienstes

    Der Außendienst öffnet vor dem Termin das CRM und sieht Umsätze, offene Angebote und die letzte Reklamation.

  4. Rechnung und Buchhaltung

    Nach dem Versand geht die Rechnung als E-Rechnung raus und landet automatisch in der Übergabe an DATEV.

Einordnung

Wie wir an Handelsprojekte herangehen

Bevor wir etwas verbinden, zeichnen wir den Weg einer Bestellung nach: Wo kommt sie an, wer fasst sie an, wo wird etwas abgetippt, wo entstehen Fehler? Aus dieser Skizze ergibt sich, welche Verbindung den größten Effekt hat. Häufig ist es nicht der Shop, sondern der unscheinbare E-Mail-Auftrag, der jeden Tag eine Stunde Innendienst kostet.

Wir setzen die Verbindungen mit Power Automate, n8n oder eigener Software um, je nachdem, was Ihre Systeme hergeben. Die Lieferung erfolgt in Etappen mit Festpreis. Ihre Warenwirtschaft bleibt dabei das führende System, wir sorgen dafür, dass die anderen Programme sauber zuliefern und abholen. So wächst die Automatisierung Schritt für Schritt mit, statt alles auf einmal umzubauen.

Häufige Fragen

Fragen aus Handel und Großhandel

Welche Warenwirtschaft binden Sie an?

Wir sind herstellerunabhängig und arbeiten mit dem System, das Sie einsetzen. Entscheidend ist, ob es eine Programmierschnittstelle oder einen verlässlichen Import und Export bietet. Das prüfen wir am Anfang. Ist keine Schnittstelle vorhanden, sagen wir Ihnen, welche Alternativen es gibt.

Lohnt sich ein CRM, wenn wir schon eine Warenwirtschaft haben?

Oft ja. Die Warenwirtschaft weiß, was verkauft wurde. Das CRM zeigt, was gerade angebahnt wird: Besuche, Angebote, Wiedervorlagen. Verbunden ergeben beide ein vollständiges Bild. Welches CRM passt, vergleicht unser Ratgeber Welches CRM für KMU.

Müssen wir jetzt schon E-Rechnungen schreiben?

Empfangen müssen Sie E-Rechnungen seit Anfang 2025. Für das Ausstellen gelten Übergangsfristen bis 2027 bzw. 2028, abhängig vom Vorjahresumsatz. Viele Warenwirtschaften können bereits ZUGFeRD oder XRechnung erzeugen. Wir prüfen, ob Ihre Rechnungen danach automatisch weiterlaufen.

Wie lange dauert die Anbindung von Shop und Warenwirtschaft?

Erste Automatisierungen sind meist nach 2 bis 6 Wochen produktiv. Wir liefern in Etappen mit Festpreis, zum Beispiel zuerst die Bestellübernahme, danach Bestände und Versandstatus.

Kontakt

Ihre Abläufe besprechen

Ein paar Sätze genügen. Wir melden uns zu unseren Geschäftszeiten – mit einer ehrlichen Einschätzung, nicht mit einem Verkaufsgespräch.

  • Telefon, Mo–Do 8:30–17:00 Uhr, Fr 8:30–15:30 Uhr05308 935030
  • E-Mailinfo@stkom.de
  • AdresseBerliner Straße 60, 38165 Lehre

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