KI-Telefonassistent in der ambulanten Pflege

KI-Telefonassistent für Pflegedienste: Keine Absage geht verloren, keine Anfrage bleibt liegen

Die Pflegekräfte sind auf Tour, die Pflegedienstleitung plant, und das Büro ist klein. Der Assistent nimmt Einsatzabsagen, Anfragen neuer Klienten und Anrufe von Angehörigen auf und legt sie so ab, dass die Tourenplanung sofort reagieren kann.

Absagen
sofort bei der Tourenplanung
Neuanfragen
mit Pflegegrad und Wohnort erfasst
Rufbereitschaft
durchstellen, wenn Sie eine haben
Tischtelefon mit Display auf einem Schreibtisch
Ausgangslage

Das Büro ist klein, die Touren sind lang

Ambulante Pflegedienste telefonieren viel – mit Klienten, Angehörigen, Hausarztpraxen, Apotheken, Krankenhäusern und Pflegekassen. Gleichzeitig ist das Büro oft nur mit der Pflegedienstleitung und einer Verwaltungskraft besetzt, die selbst Touren planen, Dokumentation prüfen und manchmal einspringen. Besonders kritisch sind Anrufe, die die Tourenplanung ändern: „Meine Mutter ist seit gestern im Krankenhaus, morgen braucht niemand zu kommen.“ Liegt so eine Nachricht bis zum Abend auf dem Band, fährt eine Pflegekraft umsonst.

Ein KI-Telefonassistent nimmt diese Anrufe an, sortiert sie nach Dringlichkeit für die Planung und gibt sie sofort weiter. Pflegerische oder medizinische Fragen beantwortet er nicht.

Typische Anrufe

Wer anruft und was daraus wird

AnruferTypisches AnliegenErgebnis
AngehörigeEinsatz absagen wegen Krankenhaus, Urlaub oder BesuchSofortnachricht an die Tourenplanung
Angehörige„Wann kommt heute die Pflegekraft?“Rückrufbitte oder hinterlegte Zeitfenster, falls Sie das freigeben
InteressentenPflege wird neu gebraucht, oft nach KrankenhausentlassungNeuanfrage mit Wohnort, Pflegegrad (falls bekannt) und gewünschtem Beginn
Hausarztpraxen, ApothekenVerordnung, Medikation, RückfragenDurchstellen oder Nachricht an die Pflegedienstleitung
Krankenhaus-SozialdienstEntlassung steht an, Versorgung wird gesuchtDringende Rückrufbitte an die Pflegedienstleitung
Bewerberinnen und BewerberOffene Stellen, AnsprechpartnerKontaktdaten und Qualifikation als Nachricht
Fiktives Beispiel

Sonntagabend: eine Absage für Montagfrüh

Fiktives Beispiel; Pflegedienst, Anruferin und Klientin sind erfunden. Der Dienst hat eine Rufbereitschaft für Klienten, nicht für Absagen.

  1. Begrüßung

    Assistent: „Guten Abend, hier ist der KI-Assistent des Pflegedienstes. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie bitte die 112. Worum geht es?“

  2. Anliegen

    Anruferin: „Meine Mutter, Frau Hartmann, ist heute ins Krankenhaus gekommen. Morgen früh muss also niemand kommen.“

  3. Rückfragen

    Assistent: „Danke, dass Sie Bescheid geben. Wissen Sie schon, wie lange sie bleibt?“ – Anruferin: „Nein, mindestens ein paar Tage.“ – Assistent: „Unter welcher Nummer erreichen wir Sie?“

  4. Abschluss

    Assistent: „Ich gebe das sofort an die Einsatzplanung weiter. Die Pflegedienstleitung meldet sich morgen bei Ihnen wegen der weiteren Einsätze.“

  5. Übergabe

    Die Absage geht als Sofortnachricht an das Diensthandy der Planung, damit die Frühtour angepasst werden kann.

Grenzen

Pflege und Medizin bleiben beim Fachpersonal

Keine Pflegeberatung

Fragen zu Pflegegraden, Leistungsansprüchen, Wundversorgung oder Medikamenten beantwortet die Pflegedienstleitung. Der Assistent notiert sie.

Notfälle

Bei Hinweisen auf einen Notfall nennt er die 112, für ärztliche Hilfe außerhalb der Sprechzeiten die 116 117. Haben Sie eine Rufbereitschaft, stellt er nach Ihren Regeln dorthin durch.

Keine Zusagen

Ob ein neuer Klient versorgt werden kann, hängt von Kapazität und Tourengebiet ab. Der Assistent sagt nichts zu, sondern kündigt einen Rückruf an.

Anbindung und Datenschutz

Pflegesoftware, Diensthandy, Datensparsamkeit

Ob Ihre Pflegesoftware Nachrichten oder Einsatzänderungen über eine Schnittstelle annimmt, klären wir im Erstgespräch. Der verlässliche Weg ist eine strukturierte E-Mail oder Push-Nachricht an das Diensthandy der Planung. Mit einer Cloud-Telefonanlage klingelt die Büronummer auch unterwegs, und der Assistent übernimmt nach festen Regeln. Was eine Telefonanlage für Pflegedienste sonst leisten sollte, steht unter Telefonanlage für Pflegedienste.

Im Pflegedienst fallen fast nur Gesundheitsdaten an. Der Assistent fragt deshalb das Minimum ab, stellt sich als KI vor (Transparenzpflicht des AI Act) und verbindet auf Wunsch mit einem Menschen. Prüfen Sie beteiligte Dienste und Löschfristen vorab mit Ihrem Datenschutzbeauftragten; Hintergrund im Ratgeber KI-Telefonassistent und DSGVO und im Glossar unter DSGVO.

Häufige Fragen

Fragen von Pflegediensten

Ersetzt der Assistent unsere Rufbereitschaft?

Nein. Er nimmt Anrufe an und stellt nach Ihren Regeln zur Rufbereitschaft durch, wenn Sie eine haben. Er selbst ist keine Bereitschaft und führt keine pflegerischen Gespräche. Ohne Rufbereitschaft sagt er ehrlich, wann sich jemand meldet.

Wie kommen Absagen schnell bei der Tourenplanung an?

Sie legen fest, welche Anliegen sofort weitergehen – etwa Absagen für den nächsten Tag. Diese landen als Push-Nachricht, SMS oder E-Mail bei der Planung. Andere Anliegen werden gesammelt und zu Bürozeiten bearbeitet.

Kommen ältere Klienten mit einer KI zurecht?

Viele ja, wenn langsam und klar gesprochen wird und kurze Fragen gestellt werden. Wer nicht mit einer KI sprechen möchte, wird verbunden oder bekommt einen Rückruf. Erfahrungen dazu im Ratgeber Akzeptanz bei Anrufern.

Kann der Assistent Neuanfragen vorsortieren?

Ja. Er fragt Wohnort, gewünschten Beginn, ob ein Pflegegrad vorliegt und wer Ansprechpartner ist. Liegt der Wohnort außerhalb Ihres Einsatzgebiets, kann er das nach Ihren Vorgaben ehrlich sagen. Die Entscheidung über die Aufnahme bleibt bei der Pflegedienstleitung.

Was kostet der Assistent für einen Pflegedienst?

Der Preis richtet sich nach Anrufvolumen und Umfang – Sie erhalten ein individuelles Angebot. Im Erstgespräch schauen wir auf Ihre Anrufzahlen und darauf, welche Anliegen heute die meiste Zeit kosten.

Kontakt

Telefonentlastung für Ihren Pflegedienst besprechen

Ein paar Sätze genügen. Wir melden uns zu unseren Geschäftszeiten – mit einer ehrlichen Einschätzung, nicht mit einem Verkaufsgespräch.

  • Telefon, Mo–Do 8:30–17:00 Uhr, Fr 8:30–15:30 Uhr05308 935030
  • E-Mailinfo@stkom.de
  • AdresseBerliner Straße 60, 38165 Lehre

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