IT für Maschinenbau und Industrie: vom Angebot bis zur Ersatzteilanfrage
Lange Angebotsphasen, Projekte mit vielen Beteiligten, Service für Maschinen beim Kunden und ein Netzwerk, das Büro und Fertigung verbindet. Wir sorgen dafür, dass Ihre Systeme dabei zusammenspielen.

Typische Software in Industriebetrieben
Das ERP ist das Rückgrat: Stücklisten, Aufträge, Material, Fertigung und Rechnungen. Daneben laufen CAD und PDM in der Konstruktion, ein CRM oder eine Excel-Liste im Vertrieb, Microsoft 365 für E-Mail und Dokumente, häufig eine eigene Service-Hotline für Ersatzteile und Störungen. Die Finanzbuchhaltung liegt im ERP oder bei der Steuerkanzlei.
Viele dieser Programme sind über Jahre gewachsen. Probleme entstehen selten im einzelnen System, sondern an den Übergängen – dort, wo jemand Daten aus dem einen Programm ins andere überträgt.
Wo in der Industrie Zeit verloren geht
Angebot und Auftrag getrennt
Der Vertrieb pflegt Angebote im CRM oder in Excel, die Arbeitsvorbereitung tippt den Auftrag ins ERP.
Service ohne Historie
Ein Kunde meldet eine Störung. Wer abnimmt, sieht nicht, welche Maschine er hat und wann zuletzt jemand da war.
Ein Netz für alles
Büro-PCs, Maschinensteuerungen und Gäste-WLAN hängen im selben Netz. Ein Schadprogramm im Büro erreicht so auch die Halle.
Fragebögen der Kunden
Großkunden verlangen Nachweise zur Informationssicherheit. Die Grundlagen dafür fehlen oder sind nicht dokumentiert.
Bausteine für Industrie und Maschinenbau
ERP mit CRM verbinden
Eine Schnittstelle legt den Auftrag im ERP an, sobald das Angebot gewonnen ist. Lieferstatus fließt zurück.
Vertrieb im CRM
Eine CRM-Einführung macht lange Verkaufszyklen sichtbar: Wer hat wann was angeboten, was ist offen?
Servicehotline mit Kundenakte
Über TAPI öffnet sich beim Anruf der Kunde mit seinen Maschinen und Vorgängen.
Netz für Büro und Halle
Wir planen Netzwerktechnik mit getrennten Bereichen und robustem WLAN für große Flächen.
Firewall zwischen den Bereichen
Eine verwaltete Firewall regelt, was zwischen Büro, Fertigung und Internet erlaubt ist.
Fernzugriff für Monteure
Per VPN greifen Servicetechniker beim Kunden sicher auf Zeichnungen und Dokumentation zu.
So könnte das bei Ihnen aussehen
Ein konstruiertes Beispiel für einen Sondermaschinenbauer mit 60 Mitarbeitenden – zur Veranschaulichung, kein Kundenprojekt.
Anfrage im CRM
Eine Anfrage über das Website-Formular landet als Lead im CRM und wird dem zuständigen Vertriebler zugewiesen.
Angebot gewonnen
Der Kunde unterschreibt. Mit einem Klick im CRM entsteht der Auftrag im ERP, ohne dass jemand Positionen abtippt.
Inbetriebnahme beim Kunden
Der Monteur arbeitet per VPN auf die aktuelle Dokumentation zu und lädt das Abnahmeprotokoll in die zentrale Ablage.
Ersatzteilanfrage Monate später
Der Kunde ruft an. Beim Klingeln zeigt die Telefonie seine Anlage und den letzten Servicevorgang an.
Was Sie von uns erwarten können – und was nicht
Wir sind ein IT-Systemhaus für den Mittelstand, kein Anbieter für Produktionsleittechnik. Unsere Stärke liegt in den Verbindungen zwischen den Bürosystemen und in einem stabilen, gut dokumentierten Netzwerk. Für Industriebetriebe heißt das: Wir binden Ihr ERP an CRM und Telefonie an, planen Verkabelung und WLAN für Verwaltung und Halle, betreiben Firewall und Virenschutz und halten Microsoft 365 in Ordnung.
Projekte setzen wir in Etappen um, jede mit Festpreis und Termin. So bleibt der Aufwand für Ihre Arbeitsvorbereitung und Ihren Vertrieb planbar, und Sie sehen nach wenigen Wochen ein erstes Ergebnis. Die Dokumentation gehört Ihnen – auch dann, wenn Sie später einen Teil selbst übernehmen möchten.
Fragen aus Industrie und Maschinenbau
Mit welchen ERP-Systemen arbeiten Sie?
Wir sind nicht an einen ERP-Hersteller gebunden und führen selbst kein ERP ein. Wir verbinden Ihr vorhandenes ERP mit CRM, Telefonie, Microsoft 365 oder DATEV. Ob das über eine Standard-Schnittstelle, einen Datenexport oder eigene Software läuft, klären wir anhand Ihres Systems im Erstgespräch.
Betreuen Sie auch die Maschinensteuerungen?
Nein. Steuerungen und Maschinensoftware liegen beim Maschinenhersteller oder Ihrer Instandhaltung. Wir kümmern uns um die Büro-IT und das Netzwerk drumherum, also um Verkabelung, WLAN, Firewall und die Trennung der Netzbereiche, damit Störungen im Büro nicht in die Fertigung durchschlagen.
Betrifft uns NIS2?
Das hängt von Branche, Größe und Umsatz ab. Viele Unternehmen aus dem Maschinenbau fallen ab bestimmten Schwellenwerten darunter. Eine erste Einordnung finden Sie im Ratgeber NIS2 für KMU. Eine Rechtsberatung ersetzen wir nicht, wir setzen die technischen Maßnahmen um.
Wir arbeiten im Schichtbetrieb. Sind Sie nachts erreichbar?
Nein, wir bieten keine Rufbereitschaft. Unsere Geschäftszeiten sind Mo–Do 8:30–17:00 Uhr und Fr 8:30–15:30 Uhr. Virenschutz und Monitoring laufen durchgehend, Meldungen bearbeiten wir zu Geschäftszeiten. Für Schichtbetriebe planen wir die Systeme daher besonders ausfallsicher.
Wie lange dauert eine Anbindung von CRM und ERP?
Erste Automatisierungen sind meist nach 2 bis 6 Wochen produktiv. Eine vollständige CRM-Einführung mit Datenübernahme und ERP-Anbindung dauert typischerweise 8 bis 16 Wochen. Wir liefern in Etappen mit Festpreis.
Passt oft dazu
Ihre Systemlandschaft besprechen
Ein paar Sätze genügen. Wir melden uns zu unseren Geschäftszeiten – mit einer ehrlichen Einschätzung, nicht mit einem Verkaufsgespräch.
- Telefon, Mo–Do 8:30–17:00 Uhr, Fr 8:30–15:30 Uhr05308 935030
- E-Mailinfo@stkom.de
- AdresseBerliner Straße 60, 38165 Lehre