Schnittstellen

Schnittstellen, damit Ihre Programme miteinander reden.

Ihr CRM kennt die offenen Rechnungen nicht, die Warenwirtschaft nicht die neuen Kunden? Wir bauen die Verbindung – über die Programmierschnittstelle des Herstellers, über Dateien oder mit eigenem Code, wenn es anders nicht geht.

API, Datei, Code
je nach System
Festpreis
pro Etappe
Doku
gehört Ihnen
Skizze eines Datenflusses zwischen mehreren Programmen
Was ist eine Schnittstelle?

Eine Schnittstelle ersetzt das Abtippen

Eine Schnittstelle sorgt dafür, dass zwei Programme Daten austauschen, ohne dass jemand sie kopiert. Das kann in eine Richtung laufen – etwa Rechnungen aus der Warenwirtschaft an DATEV – oder in beide, wenn Kundenstammdaten in CRM und ERP gleich bleiben sollen.

Technisch gibt es drei Wege. Moderne Programme bieten eine API, über die andere Programme Daten lesen und schreiben dürfen. Ältere Systeme können oft nur Dateien exportieren und importieren, zum Beispiel CSV oder XML, die dann regelmäßig abgeholt werden. Und manche Systeme melden Ereignisse aktiv, etwa per Webhook, sobald ein Auftrag angelegt wird.

Welcher Weg bei Ihnen funktioniert, hängt vom Hersteller, der Version und Ihrer Lizenz ab. Das prüfen wir vor dem Angebot, nicht danach.

Beispiele

Typische Verbindungen im Mittelstand

CRM ↔ ERP

Gewonnener Deal wird zum Auftrag, Liefer- und Zahlungsstatus erscheinen wieder beim Kunden im CRM.

ERP ↔ DATEV

Ausgangsrechnungen und Debitoren gehen regelmäßig buchungsfertig an die Kanzlei. Details auf der Seite DATEV-Schnittstelle.

Telefonanlage ↔ CRM

Anrufer werden erkannt, Gespräche protokolliert. Das läuft meist über TAPI oder die Schnittstelle der Cloud-Telefonanlage.

Shop ↔ Warenwirtschaft

Bestellungen, Bestände und Versandstatus laufen automatisch durch, ohne doppelte Pflege.

Formular ↔ CRM

Anfragen von der Website landen mit Quelle und Zuständigkeit im CRM, nicht im Sammelpostfach.

Branchensoftware ↔ Office

Fachanwendungen ohne fertige Anbindung binden wir per Datei oder Datenbank an Outlook, Teams oder SharePoint an.

Hände arbeiten an Netzwerkkabeln in einem Serverschrank
Worauf es ankommt

Eine Schnittstelle ist erst gut, wenn sie Fehler meldet

Die meisten Schnittstellen funktionieren am ersten Tag. Interessant wird es, wenn ein Pflichtfeld fehlt, ein Kunde doppelt angelegt ist oder der Hersteller ein Update einspielt. Darum planen wir von Anfang an, was in diesen Fällen passiert.

Wir legen gemeinsam fest, welches System für welche Daten führend ist, wie Dubletten erkannt werden und wer eine Nachricht bekommt, wenn ein Datensatz nicht übertragen werden kann. Das steht in der Dokumentation, die Sie behalten.

  • Führendes System pro Datenart festgelegt
  • Protokoll jeder Übertragung
  • Fehlermeldung an eine feste Adresse statt stiller Ausfall
  • Dokumentation mit Feldzuordnung und Zugangsdaten
Ablauf

So entsteht eine Schnittstelle

  1. Systeme prüfen

    Welche Version, welche Lizenz, welche Schnittstellen bietet der Hersteller? Manchmal reicht ein vorhandener Konnektor.

  2. Felder zuordnen

    Wir legen fest, welches Feld wohin gehört, welches System führt und wie Sonderfälle behandelt werden.

  3. Angebot mit Festpreis

    Sie erhalten Umfang, Termin und Preis der Etappe schriftlich.

  4. Bauen und testen

    Erst mit Testdaten, dann parallel zum bisherigen Weg mit echten Daten.

  5. Live schalten und betreuen

    Nach der Freigabe läuft die Schnittstelle produktiv. Auf Wunsch überwachen und pflegen wir sie weiter.

Systeme

Womit wir verbinden

Eine Auswahl. Entscheidend ist, was Ihr System an Schnittstellen bietet.

  • HubSpot
  • Pipedrive
  • Salesforce
  • Dynamics 365
  • Microsoft 365
  • SharePoint
  • Outlook
  • DATEV
  • lexoffice
  • sevDesk
  • Shopware
  • WooCommerce
  • REST
  • SOAP
  • CSV/SFTP
  • Webhooks
  • n8n
  • Power Automate
Häufige Fragen

Fragen zu Schnittstellen

Unser ERP hat keine API. Geht trotzdem eine Schnittstelle?

Oft ja. Viele ältere Systeme können Dateien exportieren oder importieren, etwa CSV oder XML, oder sie speichern ihre Daten in einer Datenbank, die sich lesen lässt. Darüber bauen wir eine regelmäßige Übertragung. Ob das bei Ihrer Software zuverlässig möglich ist, prüfen wir vorab mit Ihnen und, wenn nötig, mit dem Hersteller.

Was ist der Unterschied zwischen Schnittstelle und Automatisierung?

Die Schnittstelle ist die Verbindung, über die Daten fließen. Die Automatisierung bestimmt, wann und nach welchen Regeln sie fließen, zum Beispiel „bei gewonnenem Deal Auftrag anlegen“. In der Praxis bauen wir beides zusammen, oft mit Power Automate oder n8n.

Was passiert bei einem Update des Herstellers?

Ändert ein Hersteller seine Schnittstelle, muss die Verbindung unter Umständen angepasst werden. Große Anbieter kündigen solche Änderungen meist vorher an. Wenn wir die Schnittstelle betreuen, beobachten wir das und passen sie an. Ohne Betreuung bekommen Sie die Dokumentation, damit jemand anderes das übernehmen kann.

Wie lange dauert eine Schnittstelle?

Eine einfache Verbindung mit fertigem Konnektor ist oft in wenigen Tagen eingerichtet. Mit Feldzuordnung, Tests und Sonderfällen rechnen wir für die erste produktive Etappe meist mit 2 bis 6 Wochen. Den konkreten Termin nennen wir im Angebot.

Sind die Daten bei einer Schnittstelle sicher?

Die Übertragung läuft verschlüsselt, Zugänge erhalten nur die Rechte, die sie brauchen. Wo die Daten verarbeitet werden – in Ihrem Haus, auf einem Server in Deutschland oder beim Cloud-Anbieter – legen wir vorher fest und dokumentieren es für Ihren Datenschutz.

Kontakt

Welche Programme sollen miteinander reden?

Ein paar Sätze genügen. Wir melden uns zu unseren Geschäftszeiten – mit einer ehrlichen Einschätzung, nicht mit einem Verkaufsgespräch.

  • Telefon, Mo–Do 8:30–17:00 Uhr, Fr 8:30–15:30 Uhr05308 935030
  • E-Mailinfo@stkom.de
  • AdresseBerliner Straße 60, 38165 Lehre

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