IT für Logistik und Spedition: Disposition, Lager, Fahrer verbunden
In der Disposition klingeln Telefone im Minutentakt, im Lager brechen Scanner ab, und der Kunde will wissen, wo seine Sendung ist. Wir machen Telefonie, Netzwerk und Datenflüsse belastbar.

Was in Speditionen und Lagern zusammenspielen muss
Disponiert wird in einer Speditions- oder Transportmanagementsoftware (TMS), das Lager läuft über ein Lagerverwaltungssystem (LVS bzw. WMS). Fahrzeuge melden ihre Position über Telematik, Fahrer sind per Mobiltelefon und Messenger erreichbar. Aufträge kommen per E-Mail, Portal, EDI oder Telefon, Abrechnung und Buchhaltung laufen oft über eigene Programme oder DATEV.
Das Lager stellt eigene Anforderungen ans Netzwerk: Handscanner und Staplerterminals brauchen WLAN in hohen Regalgassen, an Toren und auf dem Hof. Und weil viele Betriebe im Schichtbetrieb arbeiten, müssen die Systeme ohne ständiges Eingreifen laufen.
Typische Reibungspunkte in der Logistik
„Wo ist meine Sendung?“
Ein großer Teil der Anrufe sind Statusfragen, die im TMS längst beantwortet sind.
Funklöcher im Lager
Scanner verlieren in bestimmten Gassen die Verbindung. Buchungen hängen, Mitarbeitende laufen zurück.
Aufträge per E-Mail
Transportaufträge kommen als PDF und werden in der Disposition von Hand erfasst.
Erreichbarkeit nach Schichtende
Disponenten wechseln, aber die Durchwahl bleibt an einer Person hängen.
Bausteine für Logistik und Spedition
Lager-WLAN mit Ausleuchtung
Bei der WLAN-Einrichtung planen wir Zugangspunkte für Regalgassen, Tore und Hof, damit Scanner stabil bleiben.
Rufgruppen für die Disposition
Mit der Cloud-Telefonie klingelt die Dispo-Nummer bei der jeweiligen Schicht, nicht bei einer Person.
Statusfragen automatisch
Ein KI-Telefonassistent kann Standardfragen beantworten, wenn er die Daten über eine Schnittstelle abrufen darf.
Aufträge aus E-Mails auslesen
Mit n8n werden wiederkehrende Auftrags-E-Mails ausgelesen und vorbereitet, statt abgetippt.
Standorte verbinden
Per VPN arbeiten Niederlassungen und Umschlagpunkte auf denselben Systemen.
Netzwerk für Halle und Büro
Unsere Netzwerktechnik trennt Lagergeräte, Büro und Gäste und verkabelt Tore und Rampen.
So könnte das bei Ihnen aussehen
Ein konstruierter Ablauf für eine regionale Spedition mit eigenem Lager – zur Veranschaulichung, kein Kundenprojekt.
Auftrag per E-Mail
Ein Stammkunde schickt seinen Transportauftrag als PDF. Die Automatisierung liest Abholort, Ziel und Termin aus und legt einen Entwurf an.
Disposition prüft
Der Disponent kontrolliert den Entwurf, ergänzt Fahrzeug und Fahrer und gibt den Auftrag frei.
Statusanruf des Kunden
Am Nachmittag fragt der Kunde nach der Lieferung. Der Assistent liest den Status aus dem System und nennt das geplante Zeitfenster.
Wareneingang im Lager
Im Lager scannen Mitarbeitende die Paletten. Das WLAN reicht bis in die letzte Gasse, die Buchung landet sofort im System.
Was wir in der Logistik übernehmen
Ihr TMS, Ihr Lagerverwaltungssystem und Ihre Telematik kommen von spezialisierten Anbietern, und das soll so bleiben. Wir kümmern uns um das, was dazwischen und darunter liegt: Netzwerk und WLAN in Lager und Büro, Telefonie für Disposition und Fahrer, Microsoft 365, Virenschutz und die Automatisierung wiederkehrender Datenübergaben.
Gerade im Lager zeigt sich, wie wichtig eine saubere Planung ist. Ein zusätzlicher Zugangspunkt an der falschen Stelle verbessert wenig, eine gemessene Ausleuchtung dagegen viel. Ähnlich bei der Telefonie: Eine Rufgruppe pro Schicht und eine sinnvolle Weiterleitung nach Feierabend verhindern, dass Kunden ins Leere telefonieren.
Fragen aus Logistik und Spedition
Kann der KI-Assistent auf unser TMS zugreifen?
Nur, wenn Ihr TMS eine Schnittstelle bietet, über die sich Sendungsstatus abfragen lassen. Das ist von Programm zu Programm verschieden. Wir prüfen die Möglichkeiten vor dem Angebot. Ohne Schnittstelle kann der Assistent Anfragen aufnehmen und an die Disposition weitergeben.
Wie planen Sie WLAN für ein Hochregallager?
Mit einer Begehung vor Ort. Regale, Ware und Metall dämpfen Funksignale stark, deshalb planen wir die Zugangspunkte nach den tatsächlichen Gassen und Torbereichen. Danach messen wir nach. Grundlagen dazu im Ratgeber WLAN im Büro planen.
Sie arbeiten nicht im Schichtbetrieb – passt das zu uns?
Das müssen Sie entscheiden. Wir sind Mo–Do 8:30–17:00 Uhr und Fr 8:30–15:30 Uhr erreichbar, eine Rufbereitschaft gibt es nicht. Monitoring und Virenschutz laufen durchgehend. Wir planen Systeme so, dass einzelne Ausfälle den Betrieb nicht stoppen, und dokumentieren alles für Ihre eigenen Leute.
Können Fahrer mit der Firmennummer telefonieren?
Ja. Über die Telefonie-App auf dem Smartphone rufen Fahrer und Außendienst mit der Firmennummer an und sind unter ihrer Durchwahl erreichbar.
Passt oft dazu
Logistik-IT besprechen
Ein paar Sätze genügen. Wir melden uns zu unseren Geschäftszeiten – mit einer ehrlichen Einschätzung, nicht mit einem Verkaufsgespräch.
- Telefon, Mo–Do 8:30–17:00 Uhr, Fr 8:30–15:30 Uhr05308 935030
- E-Mailinfo@stkom.de
- AdresseBerliner Straße 60, 38165 Lehre