Was ist eine Durchwahl?
Eine Durchwahl ist eine Rufnummer, die von außen direkt bei einer bestimmten Person, Abteilung oder Gruppe ankommt. Sie besteht aus der Firmennummer und einer angehängten Endziffer.
Wählt ein Kunde die Firmennummer mit der Endziffer -20 statt der Zentrale mit -0, klingelt es direkt bei der zuständigen Kollegin – ohne Vermittlung und ohne Wartezeit.
Rufnummernblock und Endziffern
Unternehmen erhalten von ihrem Anbieter einen Rufnummernblock, zum Beispiel mit 10 oder 100 Endziffern. Jede davon lässt sich einem Nutzer, einer Rufgruppe, einem Faxeingang oder einem Sprachmenü zuweisen. Beim Wechsel des Anbieters können Sie den ganzen Block mitnehmen, siehe Rufnummernportierung.
Planung im Unternehmen
Bewährt hat sich ein einfaches Schema: die 0 für die Zentrale, eigene Bereiche für Abteilungen, feste Endziffern für Fax und Service. Wer Durchwahlen nach Personen vergibt, sollte festlegen, was beim Ausscheiden passiert – etwa eine Weiterleitung an die Nachfolge.
Durchwahl, Nebenstelle und Mobilität
Die Durchwahl ist die Nummer, die nach außen sichtbar ist; die Nebenstelle ist der interne Anschluss dahinter. In einer Cloud-Telefonanlage funktioniert die Durchwahl überall, auch über die App im Homeoffice oder unterwegs.
Durchwahl oder Zentrale?
Nicht jede Person braucht eine Durchwahl, die nach außen bekannt ist. Wer viel im Projekt arbeitet und ungestört sein muss, ist mit einer Erreichbarkeit über die Zentrale oder eine Gruppe oft besser bedient. Für Vertrieb und Service sind direkte Nummern dagegen ein Vorteil, weil Kunden ihre Ansprechpartner ohne Umweg erreichen.
Passt oft dazu
Rufnummernplan neu aufsetzen?
Beim Umstieg ordnen wir Ihre Durchwahlen gemeinsam neu, siehe Telefonanlage wechseln.