Was ist Pipedrive?
Pipedrive ist ein webbasiertes CRM, das sich auf den Vertrieb konzentriert. Im Mittelpunkt steht eine visuelle Pipeline, in der Verkaufschancen als Karten von Phase zu Phase gezogen werden – von der ersten Anfrage bis zum Abschluss.
Pipedrive wurde von Vertriebsleuten für Vertriebsleute entwickelt. Entsprechend schlank ist der Aufbau: Es geht weniger um Marketing-Automatisierung als darum, dass jedes Angebot einen nächsten Schritt hat.
Funktionen im Kern
Neben der Pipeline gibt es Kontakte, Organisationen, Aktivitäten und Erinnerungen. E-Mails lassen sich synchronisieren, Vorlagen und Sequenzen beschleunigen Standardkommunikation. Berichte zeigen Abschlussquoten und Umsatzprognosen. Zusatzfunktionen wie Webformulare, Dokumentenvorlagen oder Chat sind teils als Erweiterungen buchbar. Abgerechnet wird pro Nutzer, in mehreren Stufen.
Wann es gut passt
Ein Vertriebsteam von fünf Leuten in einem Großhandel verkauft erklärungsbedürftige Produkte an Gewerbekunden. Es braucht keine Newsletter-Kampagnen, sondern Überblick: Welche Angebote sind offen, wer ruft wen wann an? Pipedrive ist dafür schnell eingerichtet und wird wegen der einfachen Oberfläche gut angenommen. Über eine API oder n8n lässt es sich mit Warenwirtschaft und Buchhaltung verbinden.
Grenzen und Prüfpunkte
- Für umfangreiches Marketing oder Service-Tickets sind andere Systeme stärker.
- Funktionsumfang der Tarifstufen vergleichen, bevor man sich festlegt.
- Datenschutz: Vertrag zur Auftragsverarbeitung und Speicherort prüfen.
- Felder und Phasen vor dem Import planen.
Pipedrive im Vergleich
Gegenüber HubSpot ist Pipedrive fokussierter und häufig günstiger im Einstieg, bietet aber weniger Marketing- und Servicefunktionen. Die Unterschiede beleuchtet der Vergleich HubSpot vs. Pipedrive. Grundsätzliches zum Thema steht unter CRM.
Passt oft dazu
Pipedrive für Ihren Vertrieb?
Einrichtung, Datenübernahme und Anbindungen beschreibt die Seite Pipedrive-Einführung.