Was bedeutet CSP?
CSP steht für Cloud Solution Provider – ein Programm von Microsoft, über das IT-Dienstleister Cloud-Lizenzen wie Microsoft 365 oder Azure direkt an ihre Kunden vertreiben, abrechnen und betreuen.
Wer Microsoft 365 nicht mit Kreditkarte im Webshop bucht, bezieht seine Lizenzen in aller Regel über einen CSP-Partner. Für das Unternehmen ändert sich an den Programmen nichts, wohl aber an Ansprechpartner, Rechnung und Vertragsbedingungen.
Wie das Modell funktioniert
Der Partner legt für den Kunden einen Microsoft-Mandanten an oder übernimmt einen bestehenden. Lizenzen werden über das Partnerportal gebucht, gekündigt oder erhöht, die Rechnung kommt vom Partner. Microsoft gibt die Laufzeitmodelle vor: Bei Jahresverträgen lässt sich die Anzahl der Lizenzen innerhalb des Jahres in der Regel erhöhen, aber nicht reduzieren; monatliche Laufzeiten sind flexibler, aber teurer.
Was das im Alltag bedeutet
Ein Ingenieurbüro wächst von 15 auf 18 Personen. Der CSP-Partner bucht drei weitere Lizenzen, sie erscheinen sofort im Admin-Center und auf der nächsten Monatsrechnung. Verlässt jemand das Büro, prüft der Partner, ob die Lizenz zum Laufzeitende entfallen kann oder für die Nachfolge weiterläuft. Welche Pakete es gibt, zeigt der Ratgeber Microsoft-365-Tarife erklärt.
Darauf sollten Sie achten
- Gehört der Mandant Ihnen, und haben Sie selbst einen globalen Administratorzugang?
- Welche Laufzeit hat welche Lizenz, und wann sind Kündigungstermine?
- Wird regelmäßig geprüft, ob ungenutzte Lizenzen bezahlt werden?
Verwandte Begriffe
CSP betrifft die Lizenzen für Microsoft 365 und Azure. Das Prinzip „Software als Mietmodell“ heißt allgemein SaaS.
Passt oft dazu
Lizenzen klar geregelt?
STKom vertreibt Microsoft-Lizenzen als CSP – Details auf der Seite Microsoft-Lizenzen.