IT-Glossar

Was ist Glasfaser?

Glasfaser ist eine Leitungstechnik, bei der Daten als Lichtimpulse durch dünne Glasfasern übertragen werden. Sie erlaubt deutlich höhere Bandbreiten und geringere Störanfälligkeit als Kupferleitungen und gilt als Standard für zukunftsfähige Internetanschlüsse.

Seit E-Mail, Dateien und Telefonanlage in der Cloud liegen, hängt im Büro fast alles an der Internetleitung. Die Frage nach Glasfaser ist deshalb keine Komfortfrage mehr.

FTTH, FTTB und was dazwischen liegt

Bei FTTH (Fiber to the Home) reicht die Faser bis in die Räume, bei FTTB (Fiber to the Building) bis in den Keller, danach geht es über Kupfer weiter. Bei VDSL oder Kabel endet die Glasfaser bereits am Verteilerkasten an der Straße. Je näher die Faser ans Büro kommt, desto höher und stabiler die Bandbreite. Für Unternehmen gibt es zudem Standleitungen mit zugesicherter Bandbreite und Entstörzeit.

Warum der Upload so wichtig ist

Private Anschlüsse bieten oft viel Download und wenig Upload. Ein Architekturbüro, das große Pläne in die Cloud speichert und gleichzeitig Videokonferenzen führt, stößt damit schnell an Grenzen. Glasfaser bietet häufig symmetrische Raten – gleich schnell in beide Richtungen. Auch Cloud-Telefonie profitiert von stabilen Laufzeiten. Wie Bandbreite bei einer Umstellung einzuplanen ist, zeigt der Ratgeber Telefonanlage umstellen: Checkliste.

Worauf bei Business-Glasfaser achten?

  • Zugesicherte statt „bis zu“-Bandbreite
  • Vertraglich geregelte Entstörzeiten
  • Feste IP-Adresse, falls VPN oder Server benötigt werden
  • Eine Zweitleitung (z. B. Mobilfunk) als Ausfallreserve
  • Hausinterne Verkabelung bis zum Serverschrank

Glasfaser im Gebäude

Auch innerhalb größerer Gebäude verbindet Glasfaser oft Etagenverteiler miteinander, während zu den Arbeitsplätzen Kupferkabel im LAN laufen.

Die Leitung kommt – und dann?

Verkabelung, Router, Firewall und Switches planen wir unter Netzwerktechnik.

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